Unter Psychologie beim Pokern verstehen wir das gedankliche Versetzen in die Köpfe unserer Mitspieler, dann zu analysieren wie sie denken, herauszufinden was sie denken was du denkst, und sogar zu bestimmen was sie denken was du denkst was sie denken. In diesem Bereich der Poker – Psychologie ist es eine Erweiterung was das "Lesen der Hände" deiner Mitspieler betrifft. Es ist ebenfalls eine Erweiterung was das Verbergen des Spiels mit deiner eigenen Hand betrifft.
Nehmen wir an du hast nichts und bluffst auf einen Flop, der eine Paar enthält. Du wirst von einem guten Spieler geraist, der erkennt das du auf diesen Flop raist. Da du weißt das er weiß, das du auf diesen Flop bluffen willst, so bedeuted sein raise aber nicht, dass er eine legitime Hand besitzt. Wenn also dein Mitspieler auch blufft, wäre das richtige Spiel konsequenterweise ein Reraise und falls nötig, das Anspielen am Turn.
Dies bringt uns auf einen anderen Punkt. Der Grund warum dieses Spiel funktioniert ist der, weil du gegen einen guten Spieler gespielt hast, bei dem solches Denken Sinn macht. Ein schwacher Spieler ist eine andere Geschichte. So wie du einen schlechten Spieler nicht auf eine Hand festlegen kannst, so kann du ihn auch nicht auf seine Gedanken festlegen. Ein schwacher Spieler könnte mit einem kleinen Paar raisen (nach dem du angesetzt hast) obwohl im Flop ein Paar liegt, in der Hoffnung eine Freikarte zu erhalten, die es ihm dann ermöglicht, dich mit deinem offensichtlichen Drilling, noch z.B. per Straße oder Flush zu schlagen.
Sehr kompliziertes Hold'em kann sogar bis zum dritten Level gehen. Es liegen z. B. zwei gleichfarbige Karten im Flop und es gibt eine Wette aus früher Position. Ein starker Spieler, der glaubt das sein Mitspieler auf einen Flush kaufen möchte (da der Spieler es eigentlich mag mit seinen legitimen Händen oft zu check-raisen) könnte nun mit dem untersten Paar raisen und am Turn wieder ansetzen. Sein Mitspieler könnte diese Möglichkeit (Mitspieler raist ihn wegen seiner Flush Kaufmöglichkeit mit Nichts) erkennen und versucht..........................................
Poker Psychologie ist nicht der Schlüssel zum erfolgreichen Pokerspiel.
Es ist eine zusätzliche, aber nicht entscheidende Waffe im Arsenal eines Pokerspielers.
Am wichtigsten ist die Disziplin und das theoretische Wissen um die Wahrscheinlichkeiten (Odds) beim Pokern.
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